Neuland – jenseits der Gewissheit.
Irgendwie ein interessantes Wort, meint ihr nicht? …. und ich denke, es lohnt sich diesen Begriff etwas näher zu betrachten.
Wisst ihr, mittlerweile habe ich gefühlt eine lange Reise hinter mir.
Eine Reise aus der ich Kraft, Stabilität, Vertrauen, Mut schöpfe anders.Denken auszusprechen und sogar darüber zu schreiben, vermutlich auch meine Vision Sofias home aufzubauen, neue Wege zu gestalten.
Das war nicht immer so und ja, heute bin ich überzeugt, dass Menschen die das Leben anders spüren dies bewusst aussprechen dürfen, auch wenn es bedeutet nicht stets Zustimmung dafür zu erhalten, ja sogar heftige Wellen uns begegnen, auch mal Ärger und Zorn – weit jenseits des gefallen.Wollens.
Es braucht mehr Mut, gar nicht laut und ziehend – es funktioniert auch freundlich und beständig mit der Kraft des Herzens.
Natürlich braucht es, um Neuland betreten zu können, die Fähigkeit der Reflexion in Gesprächen und die Beobachtung.
Ein Erkennen wie kraftvoll Fragen sein können, auch wenn Antworten nicht sind. Wie kleine unsichtbare Züge, die unser Bewusstseinsfeld erweitern.
Am Rande bemerkt ist die Reflexion eine Form der Kommunikation die ich mindestens genauso wichtig empfinde wie das Alphabet zu kennen.
Wer nicht in der Lage ist zu reflektieren, jenseits von richtig und falsch, jenseits des JemandSeins wird nie erfahren wie viel Potential, Möglichkeiten in der Sprache, in Worten, in Ideen liegen, auch nicht wie man neue Wege findet und Miteinander auf Augenhöhe gestaltet.
Neugierig inspiriert von einer coolen Nachricht, die unseren Podcast auf Podigee begleitet, reise ich mit meinen Gedanken in das kraftvolle Wort Neuland. By the way, Danke für die Impulse ;).
Ich kann mir gut vorstellen, dass ihr jetzt vielleicht denkt „das geht doch nicht“? Meint ihr? 😉
Oh, da irrt ihr euch bestimmt, denn wir können urweit im Ort hinter einem Wort unterwegs sein, darin herumreisen und Neues entdecken.
Blicken wir in die Weite und lassen wir unsere Gedanken miteinander reisen, frei, anders, mutig und neugierig, macht Spaß.
Ideen fließen lassen, ja sogar Neues entdecken, gemeinsam mentale Räume erweitern.
Ich steh total drauf 🤗 – mal jenseits des Urteils wie etwas ist und zu sein hat.
Ein Wort, ein Strahl der uns führt und ja, ich halte viel von dem Zitat aus dem Lied „Wort“ von Udo Jürgens:
„Wort du bist unbegreiflich, wenn man dich begriffen nennt“ und das mag ich an Sofias home, dass wir vieles für möglich halten, auch, dass hinter d e m Wort, hinter dem Gedanken, der Idee, dem Glaubenssatz, ja sogar hinter der Gewissheit wie etwas ist, die Möglichkeit besteht, dass sich ein erweitertes Neuland verbirgt, denn jetzt mal Hand aufs Herz:
Wie wirklich ist unsere Wirklichkeit, ein Wort, ein Glaubenssatz, ein Gedanke nun wirklich?
Wie wirklich die Gewissheit?
Ich finde ja, es lohnt sich, wenn wir uns mutig bisserl hinauslehnen, wir uns auf spannende, inspirierende Gedankenreisen begeben.
Tagtäglich haben wir vieles zu erledigen, zu funktionieren – ganz egal, ob uns Wege noch gefallen, wir spüren, dass es so nicht mehr klappt, wir erledigen und funktionieren, das genügt auch zumeist.
Geist, Kreativität, anders.Sein und Einzigartigkeit sind nicht wirklich gefordert.
Doch, das bedeutet nicht, dass wir bereits eingeschlafen sind, denn die Natur in uns möchte bewegt leben, sich entfalten, mitgestalten und kreativ leben.
Raus aus dem Aquarium der konditionierten, limitierten Welt wie etwas ist, zu sein hat und hinein in den Ozean kreativ und bunt wie es uns gefällt.
Ich sage gleich dazu, auch im Ozean sind die Wellen stürmisch und anders und manchmal ist es auch ganz schön still, also überlegt euch gut, ob ihr mit uns Neuland bereisen wollt, denn um anders zu denken, ja es sogar auszusprechen, braucht es auch urviel Mut.
So reisen wir gemeinsam in eine Welt die so vieles für uns bereit hält, wenn wir bereit sind mal bisschen innezuhalten, uns über die Grenzen des konventionellen Denkens hinauszuwagen und wir die Gewissheit über Bord werfen. Unzählige Begriffe und unbewusste, stille Glauben- und Leitsätze umgeben uns und es lohnt sich zu betrachten und eines vorweg Sprache schafft Bewusstsein. Jeden Tag aufs Neue.
Neuland bedeutet mir zu verstehen, dass die Natur in uns allein.Sein nicht wirklich kennt, da Liebe im Augenblick nicht an idealen Beziehungsformen und konditionierten Schablonen haftet. Das ist so gar nicht ihre Welt, weil sie darin einfach zerfällt. 🙄
Neuland bedeutet mir auch mal hinter die Idee des „einander Kennens“ zu blicken, zu wissen wie jemand ist und für möglich halten, dass wir einander nicht wirklich kennen. Wir jeden Tag aufs Neue coole Ressourcen, Möglichkeiten, Fragen und Einzigartigkeiten im Miteinander entdecken.
Einander augenblicklich mit den Herzen sehen und nicht mit Erinnerungen – der Gewissheit sich zu kennen und auch dafür braucht es Mut.
Für mich ist dieses Neuland ein Ort, wo anders.Denken sein darf und wir unterwegs sind in einer Welt voller Offenheit und Möglichkeiten, ja anders.Sein eine Ressource ist, die uns viel Gutes bringt.
Dahin wo wir uns jeden Tag aufs Neue begegnen – jenseits der Erinnerung und wir vielleicht sogar mal vergessen, ob wir einander mögen, oder nicht.
Augenblicke in denen bedeutungslos ist was andere über uns erzählen, weil im Hier & Jetzt nicht wichtig.
Neuland ist für mich ein Ort wo wir in der Lage sind miteinander Dinge auf Augenhöhe zu betrachten, anstatt mit der Gewissheit „wie etwas ist“ durch das Leben zu gehen, mit dem Wissen, den Mustern und Antworten von gestern.
Neuland – ein Miteinander in dem wir verstehen wie kostbar Ideen sind, kreative Gedanken, ganz unabhängig w e r sie erschafft, denn was zählt, ist d e r Impuls aus dem etwas Lässiges entsteht.
Die schnelle Gewissheit wie etwas ist, nimmt uns Miteinanderwege, verschiedene Sichtweisen und coole Lösungen um fordernde Wellen zu surfen.
Dieses besser.Wissen, bisschen höher stehen als andere und die unglaubliche Macht der Schuld.
Sie ist wie ein ziemlich lästiger Schatten der über uns liegt, ein äußerst lukrativer Schatten am Rande bemerkt.
Die Schuld & das Drama – „only bad news are good news“ und wir folgen Tag für Tag und wundern uns, dass die Leichtigkeit und Miteinander in unseren Leben schwinden.
Spannend, während ich darüber schreibe, fällt das Cafehäferl um und sogleich denke ich wer war das jetzt, wer ist Schuld? – doch kann ich Gedanken beobachten, nehme sie nicht allzu ernst und mir ist sogleich bewusst, dass die Frage nach der Schuld bedeutungslos ist, wie so oft.
Wissen scheint mittlerweile ein Statussymbol zu sein, wer viel weiß, ja sogar noch einen Titel oder mehrere trägt, ist jemand, denn Wissen scheint uns Sicherheit zu geben, macht uns zu besseren, klügeren Menschen in der Darstellung – du musst etwas werden, dann bist wer. 😉.
Hausverstand, intuitiv mutige Wege, Handwerk, Lebensschule, Standhaftigkeit und pragmatische Fähigkeiten scheinen absolut in den Hintergrund geraten zu sein, denn um diese Fähigkeiten zu erlangen braucht es Zeit, Mut, Kraft, innere Stabilität, Geduld und den Blick mit Herz – Bewusstsein.
Ok, ich kann dies so sehen, eine Art zu denken und es wird nicht bewegen, keinen Millimeter, doch was wir können, ist Neuland gemeinsam zu betrachten und jeden Tag aufs Neue bewusst beobachten wo wir Neuland entdecken.
Also das ist meine Erkenntnis – miteinander nachzudenken, zu gestalten, Bewusstsein zu fördern ist effektiver, als zu klagen wie etwas ist.
Reinspüren in die Begegnung: wo habe ich das Gefühl, dass ein sehen.Können ist?
Lasst mich eine Geschichte erzählen, natürlich frei erfunden ;). Vor ein paar Wochen lief in einer Stadt, weit jenseits von Tulln 😉, eh klar, eine Hündin in ein Rennrad und was folgte war unweigerlich, ein Sturz.
Der junge Mann lag am Boden, mit einigen Abschürfungen und ich wusste sogleich was jetzt folgt: es geht um die Schuld – was sonst? – ich habe den Zorn kommen sehen, die Anklage – doch weit verdacht – und wieder zeigte mir das Leben, bewerte nicht sogleich, beobachte einfach nur und lass dich überraschen was geschieht😉, denn alles was ich im ersten Moment von diesem jungen Mann hörte war: wie geht es dem Hund?
Vor ein paar Tagen erfuhr ich, dass sich die Hundehalterin und der junge Mann befreundet haben und dies jenseits Behörden, Anzeigen, Gerichten, Anwaltskosten, der Schuldfrage.
Sie gingen nach dem Unfall auf einen Cafe und ich muss sagen, ich war begeistert wie da plötzlich im Miteinander ein Weg gestaltet wurde, den ich als Neuland empfand – weit jenseits der Schuld, der Angst und dem Urteil. Kein Streit.
Aus einem unangenehmen Ereignis entstand Verbundenheit, ein Zusammenstehen, sich mit dem Herzen sehen, sich unterstützen, weit jenseits von richtig und falsch. ‚
Im WiR gemeistert, was bleibt ist Vertrauen. Und da stellt sich die Frage: darf das sein?
Dürfen Menschen jenseits der oft kostspieligen Schuldfrage Wege finden und dieses Neuland betreten in dem anders.Sein und anders.Denken erlaubt ist?
Meine Gedankenreise Neuland führt mich an einen Ort jenseits geografischer Grenzen, mehr in eine innere Welt in der wir frei und kreativ unterwegs sein können.
Neuland ist eine Haltung, das Bekannte mal zurückzulassen und auch mal anders zu denken, uns zu erlauben Gewohntes zu betrachten und Neues zuzulassen.
Okay klar, dafür braucht es mehr Mut als Perfektion – wobei, wenn ich mit meinen Gedanken weiterreise und das Wort Perfektion bisschen mitnehme, stellt sich die Frage: liegt Perfektion nicht in der Entwicklung am Weg, stets im Werden? 🙄
Vielleicht habt ihr ja Lust mit uns über Neuland zu reflektieren und wer Bedenken hat: keine Sorge, wir lehnen uns nicht zu weit hinaus ;). Neuland ist nicht unbekannt, es ist für mich viel mehr der Mut miteinander neue Wege zu gestalten, anders.Denken zuzulassen und zu vertrauen, das d i e Kraft die so vieles schafft nicht in einem Menschen liegt, in einer Identität und auch nicht in der Verherrlichung von Helden, sondern in einem stabilen Miteinander wo wir sehen können was Menschen verbindet und nicht was trennt und genau in diesem sehen.Können sind wir auch in der Lage gemeinsam Wellen zu surfen, sie zu besänftigen.
Zudem bin ich überzeugt: eine positive Veränderung, ein fördernder Nährboden für Miteinander liegt nicht im Klagen, in der Negativität, sondern in „einander sehen:können“, AndersSein als Geschenk betrachten zu können und indem wir in der Lage sind aus dem WiR zu gestalten im Interesse der Menschen – auf Augenhöhe, mal jenseits des JemandSeins,, Privilegien und der Profilierung.
Neuland ist ein Impuls und ich erweitere diesen Blogbeitrag sehr gern mit euren Sichtweisen.
Richtig cool, dass bereits viele Menschen unserer Reise folgen, wir bewegen.
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In Verbundenheit, eure Sonja