Endlich ist es soweit: Ramona & Sonja reisen voll motiviert ins Waldviertel. Dorthin, wo Ramona ihre Jugend verbrachte, bisserl is her😉(Anmerkung Ramona: hahaha – sehr lustig…) und jetzt kann ich auch nachvollziehen, warum Ramona so gut zu Fuß unterwegs ist, denn im Gegensatz zu meiner Heimatstadt Graz, gibt es hier keine einzige Straßenbahn und das trainierte die flotten Waldviertler-Beinchen seit der Kindheit. 😉
Wiedermal sehr spontan, frage ich Ramona, ob sie mitkommt und sie zögert nicht lang – ruckzuck schon ist gebucht und gepackt.
„Fahr ma fort“ bedeutet a lässige Zeit, a Gaudi, den Augenblick genießend und Erholung, wohin ist im Grunde genommen nicht so wichtig – also für mich. By the way, ich liebe Spontanität, wenn sich das Leben um kreative Ideen und Zufälle dreht, auch eine Form von FreiSein, dem Geschehen-lassen folgen zu können.
Ich war schon mal im Waldviertel, besuchte einen Makrofotografie-Kurs. Für Naturfotografen ist diese Tier- und Pflanzenvielfalt ein wahres Paradies. Die Fotografie – Kunst des Augenblicks.
Wer Wälder liebt, eine unberührte Natur wird sich hier wohlfühlen, denn der schwammige Moorboden, die dichten Wälder und Granitformationen zaubern ein einzigartiges, einladendes Naturerlebnis. Für Körper und Geist eine fantastische Zeit.
Das Waldviertel, nordwestlicher Teil von Niederösterreich – dann schau ma mal bisschen nach.
Doch zuerst mal fragen wir noch Ramona was das Waldviertel so anders & besonders macht, denn wir wollen euch ja inspirieren das W4 mal zu besuchen 😉.
Anmerkung Ramona
„Ihr möchtet wissen, was das Waldviertel für mich besonders macht? Hmmmm, lasst mich kurz nachdenken. Ich denke es ist diese Kombination aus purer unberührter Natur und spürbarer Gelassenheit. Die Natur ist eine überzeugende Hauptdarstellerin und wenn man durch die Wälder streift – so wie ich gerne auf der Suche nach Heidelbeeren oder Eierschwammerl – dann wird einem schnell die eigene winzige Rolle im großen Ganzen bewusst. Da ist Raum für große und kleine Gedanken, kreative Ideen und das Wiederentdecken vom eigenen Weg. Nichts das ablenkt, nichts das laut ist, alles eine Spur ruhiger. So empfinde ich das.
Ich bin mitten im Naturpark Nordwald – im äußersten Nordwesten des Waldviertels aufgewachsen. Echtes Grenzlandfeeling nahe der tschechischen Grenze oder Waldviertel für Fortgeschrittene :). Endlose dichte Fichtenwälder, schwarze Moorteiche, ungezähmte Wildnis und Stille – ein riesengroßer Outdoorspielplatz für mich – bis heute. Eine Gegend die mich immer erdet. Vielleicht ein bisschen wie die einsame Wildnis Schwedens oder Kanadas.
Man sagt ja, Waldviertler sind stur – das ist aber nur unsere tiefe, unerschütterliche Gelassenheit, kombiniert mit der hohen Kunst des kommunikativen Minimalismus. Anmerkung Sonja: ich hau mich ab, eine schöne Definition für stur ;).
Wer im Waldviertel aufwächst, entwickelt auch eine ganz besondere Beziehung zu Distanzen. „Gleich ums Eck“ bedeutet bei uns zumindest eine halbe Stunde Autofahrt, vorbei an dichtem Nadelwald, ein paar Karpfenteichen und einer Herde Kühe. Anmerkung Sonja: sagt Ramona „es ist nimma weit“ wird mir ganz anders….
Raue Schale – weicher Kern 🙂
By the Way: Stundenlanges Heidelbeerpflücken ist eine hervorragende Achtsamkeitsübung und man lernt mit sich alleine gut klarzukommen :).“
Ich habe eine kleine, heimelige Pension ausgesucht – Cafe-Pension Kristall in Hirschenwies, ein Familienbetrieb Nähe Harbach und ich kann euch erzählen, ich bin begeistert.
Alles was mein Herz erfreut findet sich hier: ein Naturparadies, superschöne Wanderwege, ein Naturbadeteich neben der Unterkunft, ein Café mit superleckeren Mehlspeisen und Eisbechern, viele unterschiedliche Vogelstimmen, was ich sehr mag, ein fantastisches Frühstück und viel Ruhe. – Zimmer top!
Neben der Pension Kristall liegt im Wald, schattig ein lässiger Sportparcour. Das Cafe hat bis 17.00 Uhr geöffnet und man bekommt ein kleine Auswahl an leckeren Gerichten zum Abendessen. Bekannt ist das Cafe für seine sehr köstlichen Mehlspeisen.
Was ich besonders schätze, ist die Freundlichkeit die mir hier entgegengebracht wird, unaufgeregt, authentisch, natürlich.
Ich mag die Gastronomie, Hotels und besonders ursprüngliche Gasthäuser. Das liegt bestimmt daran, dass sowohl mein Großvater und auch meine Großmutter Gasthäuser hatten. Schon als Kind lauschte ich sehr genau am Stammtisch was sich die Menschen erzählten. Sepp Forcher würde sagen „den Leutn aufs Maul gschaut“ und ja, da liegt einfach viel Leben drin, wenn Menschen aus dem Herzen authentisch erzählen.
Am Rande bemerkt bodenständige, leistbare Gasthauskultur empfinde ich wertvoll verbindend und es ist sehr zu bedauern, wenn Gasthäuser schließen.
Die Pension Kristall in Hirschenwies, ein Familienbetrieb ist eine klare Empfehlung, vielleicht mal Urlaub anders und den Stern der Ruhe findet ihr hier bestimmt.
Unser erster Tag beginnt mit einer lässigen Wanderung auf den Nebelstein und um 9 Uhr geht´s auch schon los, direkt weg vom Hotel.
Gute Gespräche begleiten uns und diesmal ist es der Stern der Ruhe über den wir reflektieren und wir uns erzählen wo wir ihn tagtäglich so gar nicht spüren. Die Unaufgeregtheit im Hier und jetzt.
Der Stern der Ruhe. Für uns ist sein Strahlen im Miteinander ein guter Hinweis, dass Bewusstsein ist und fehlt die Selbstbeobachtung fehlt auch die eigene Wahrnehmung wo die Aufregung unbewusst beginnt zu lenken.
Der Ursprung des Wortes liegt plötzlich nicht mehr im Bewusstsein, sondern entspringt der Aufregung, das kann man ganz gut beobachten. Mit der Aufregung anderer Menschen nicht in Resonanz zu gehen, ist schon eine feine Lebenskunst. Ja ich weiß, klingt so einfach „die Selbstbeobachtung“ und doch ist es ein Prozess zu lernen sich selbst wahrzunehmen und Bewusstsein zu leben. Die Natur der wir ja angehören ist schöner Ort um Bewusstsein zu erweitern, weil sie uns berührt und sein darf was ist.
Unsere erste Wanderung geht durch Wälder, Wiesen und auch an einer geöffneten Hütte vorbei, die Nebelsteinhütte. Wir machen eine kurze Pause und dann geht’s rauf zum Gipfel auf 1017 Meter Höhe. Diese Wanderung ist durchaus für Familien und Anfänger:innen geeignet.
Heute Tag 2 verbringe ich am Naturbadeteich. Ramona kommt mich abends besuchen und wir werden noch eine kleinen Ausflug unternehmen.
Coole Nachrichten erreichen uns, so schreibt Isabelle wie sehr sie das W4 mag „ein Ankommen zu sich selbst“ und so empfinden wir es auch.
Am späten Nachmittag besucht mich Ramona und wir starten eine Tour Richtung Stierhübelteich. Ramona zeigt mir die Landschaft mit all den Streusiedlungen. Angekommen spazieren wir durch einen herrlichen Waldweg Richtung Teich und am Wege sind unzählige kleine Babyfrösche unterwegs.
Wir gehen am Teich vorbei und wandern Richtung Aussichtsturm Große Heide und wir auf das Karlstifter Moor.
Zurück am Stierhübelteich freuen wir uns auf das kühlende Nass, etwas ungewohnt das bräunliche Moorwasser, fühlt sich weich an auf der Haut.
Ich bin begeistert von der Blumenvielfalt, den Schmetterschlingen und den Klang der Vogelstimmen der uns unentwegt begleitet.
Tag 3. Ich genieße den Tag am Naturbadeteich der Pension. Zeitig in der Früh wandern Sam und ich durch den Wald und ich mag die Ruhe hier sehr. Spontan verlängere ich meine Zeit hier bis Dienstag.Abends wandern wir in den Wäldern um die Pension, da hier viele lässige Wege wegführen. Zudem haben wir fest vor mit den Bikes herzukommen, da die man hier herrlich biken kann.
So viele Heidelbeeren haben wir gefunden und die Wege sind superschön angelegt.
Zudem finden sich hier immer wieder Restlinge – jetzt fragt ihr euch bestimmt was das ist?
Granitblöcke und einige davon sind sogenannte Wackelsteine.
und noch 5 gute Gründe warum W4:
Preis-Leistungsverhältnis t o p – 59 Euro für Zimmer mit Frühstück & Badesee
Die einzigartige Schönheit der Landschaft
Das Naturerlebnis, Tiere, Pflanzen und die Moorteiche.
Superschöne Wander- und Radwege
Die Ruhe
Tag 4: Tagsüber am Naturbadeteich und dann fahren wir nach Weitra. Ein kleine, idyllische Stadt mit sehr netten Lokalen. Empfehlen euch ins WaLaLA zu gehen, in den Waldviertlerwaldladen und die Mohnzelten zu probieren und zu den alten Stadtmauern raufzugehen und den schönen Ausblick zu genießen, besonders den Sonnenuntergang.
Jedenfalls wir kommen wieder.



An dieser Stelle ein großes Danke für jede einzelne Stimme von groß & klein, die ergänzenden Nachrichten, dass ihr von Sofias home erzählt und ihr unsere Blogbeiträge und den Podcast teilt. Wir wollen Sofias home im Miteinander gestalten und bis heute gelingt das sehr gut. 😊
Danke Ramona für die lässige Zeit.
Warum teilen wir unsere Geschichten: bestimmt auch um Mut zu machen, dass wir auch ohne Partnerschaft ein erfülltes Leben leben können und der Glaubenssatz „ohne Partner, ohne Partnerin ist man allein“ eine absolute Illusion des getrennten Seins ist. Was für uns zählt ist Begegnungsqualität, lässige Augenblicke im Hier und Jetzt an Orten wo der Stern der Ruhe hell strahlt und Miteinander richtig lässig bewegt.
Bis bald eure Sonja & Ramona
Team Sofias home. Leben eine Reise
PS: Empfehle Insektenschutz mitzunehmen
Für den weiteren Aufbau von Sofias home freuen wir uns sehr über eine kleine Spende, aber auch über ein Sponsoring – wir geben nicht auf und was sind schon mal 5 Euro Spende für Sofias home 😉
DANKE! Gemeinnütziger Verein Sofias home. Leben eine Reise
RAIKA – IBAN: AT67 3288 0000 0060 4801
Zudem bieten wir ein Miteinanderevent mit S&R an, auch zum Thema Führung, die Begegnung, Bewusstsein wächst mit der Herausforderung, Werte im Miteinander und Teams und den persönlicher Austausch mit uns, auch ein Workshop bedarfsorientiert designend wäre möglich.
Anfrage bitte an sonja@sofiashome.at





