12. – 16.12.2025 – STUBAITAL 🗻🎿🚠

Tag 1 – Freitag, 13.12.2025 –Stubaital, wir kommen 🙂

Wir haben uns ein paar Tage freigeplant und sind schon sehr früh unterwegs in Richtung Stubaital, lässige Musik und heißer Café sind natürlich dabei – in der Gegend Stubaital hat es zuletzt Schneesichtungen gegeben und da müssen wir natürlich nachschauen, eh klar 😉.

Als Basecamp haben wir wieder das Explorer-Hotel Stubaital in Neustift gewählt – das passt einfach zu uns und ein paar Tagen Outdoor mitten in der zauberhaften Natur – nach Innsbruck ist es von Neustift auch nicht weit.
Es ist ja schließlich auch Christkindlmarktzeit und den wollen wir in Innsbruck nicht verpassen🌲.

In meinem Kofferraum müssen sich – wie meistens, wenn wir unterwegs sind Schi, Tourenschi, Schischuhe, Rucksäcke, Schneeschuhe, Gröderl, Helme und noch vieles mehr den Platz teilen und – unter uns gesagt – dass kann richtig eng werden :). Vorm Wegfahren hats auch noch den Felle-Check gegeben, weil es soll ja schon vorgekommen sein, dass wir ohne Felle beim Einstieg einer Schitour gestanden sind 🙈.

Diesmal ist alles dabei – auch die Tirol-Felle 😊.

Am späten Nachmittag parken wir uns vorm Hotel ein, checken ein und ziehen uns kurz in unsere Zimmer zurück. Ein bisserl individuelle Me-Time, Taschen auspacken und vielleicht den Rucksack für morgen schon packen. 

Ich glaube ja, Sonja ist beim Auspacken eingeschlafen, aber egal, irgendwann wird sie sich dann schon melden – wir wollen ja noch nach Innsbruck hinunterfahren, den Christkindlmarkt besuchen. Und unter uns gesagt, ich glaube den coolen Weihnachtsglitzer lässt sich Sonja nicht entgehen.

Mich zieht es eh in die Lounge zur Explorer-Wall, die ist wie ein gut gefüllter Katalog mit den vielen Tourenvorschlägen und Fotos – mit Touch-Funktion zum endlosen Stöbern. Schau ma mal, was wir in den nächsten Tagen alles für uns entdecken könnten :).

Am Abend starten wir dann Richtung Innsbruck – der Christkindlmarkt wartet auf uns und Hunger haben wir auch :). Entgegen unserer Erwartungen ist ganz in der Nähe der Markthalle ein Parkplatz frei – besser geht’s gar nicht.

Da sind wir ruck-zuck mittendrinnen – die Stimmung ist friedlich, alles glitzert und es duftet nach Glühwein und Punsch. Sosososo lässige Standeln – da kommen wir aus dem Schauen gar nicht raus. 
Zwischendurch können wir dann nicht widerstehen – Raclette auf Schwarzbrot dazu ein heißer Beerenpunsch 🙂 mit Blick auf den Inn und die bunte Häuserzeile lassen wir es uns gut schmecken bevor es weiter Richtung Altstadt geht.

Der Domplatz, die Friedrichstraße, die Maria Theresien Straße, die kleinen Gassen rund ums Goldene Dachl – überall Lichterglanz und Menschen die die Vorweihnachtszeit genießen – ein cooles Miteinander.
Innsbruck hat für uns diesen besonderen einzigartigen lässigen Spirit – man merkt die Liebe der Menschen zu ihrer Stadt an jeder Ecke, da gibt es vieles zu entdecken, wie einzigartige, kleine Geschäfte.

Für uns ist es dann irgendwann doch Zeit wieder zurück nach Neustift zu fahren – morgen wartet ja mit Sicherheit ein Tag mit einem lässigen Abenteuer auf uns und da sollten wir schon ausgeschlafen sein 😉.

Innsbruck und seinen Christkindlmarkt werden wir auf jeden Fall in den nächsten Tagen noch einmal besuchen. Da gibt es noch allerhand zu erkunden :).

Tag 2 – Samstag, 13.12.2025

Für Samstag haben wir uns eine kleine feine Schitour zur Brandstattalm ausgesucht. Wir wollen beim Parkplatz „Josef“ (1.356 m) starten und die Rodelbahn entlang bis zur Brandstattalm (1.810 m) hinauf tourln. Gesagt  – Getan.
Gleich nach dem Frühstück werden die Rucksäcke gepackt und los geht’s. Von Neustift geht es in Richtung Milders und weiter in das Oberbergtal. Dort folgen wir dem Straßenverlauf bis zu einer kostenfreien Parkbucht wo die Forststraße in Richtung Brandstattalm abzweigt. Hmmm, die Schneelage könnte durchaus besser sein und wir vermissen ein bisschen die knirschende Schneedecke – aber davon lassen wir uns heute nicht abhalten. Meter für Meter geht es auf relativ hartem und eisigem Untergrund die Forststraße, welche im Winter auch als Rodelbahn genutzt wird, hinauf.

Insgesamt sind es vom Parkplatz zur Alm ein bisserl mehr als 400 hm. Ein Wegweiser verrät uns die für den Aufstieg veranschlagte Zeit mit 1 Stunde :). Uiiiii, davon sind wir weit entfernt, wir tourln wohl eher im Schneckentempo 🐌 🐌 – aber dafür genießen wir die frische kühle Luft, die Ruhe und wir versuchen präsent im Augenblick zu sein, zu beobachten – den Zauber der Natur zu spüren. Ganz nebenbei ergeben sich coole Gespräche über unseren Zugang zur Perfektion und wir beginnen Fragen dazu zu stellen, einen Raum zu öffnen in dem wir unsere Gedanken teilen.
Die letzten Kehren gehen wir gemütlich jede in ihrem eigenen Tempo. Ich habe zu diesem Zeitpunkt immer noch die Hoffnung, dass wir oben angekommen ein paar Minuten die Sonne genießen können. Sie versteckt sich noch, aber irgendwo da oben ist sie bestimmt und manchmal öffnet sich sogar ein Sonnenfenster am Himmel und taucht den Weg in ein ganz besonderes Licht :). Bei der letzten Kehre muss ich dann einsehen, dass sich ein Sonnensitzer wohl nicht mehr ausgeht – weil kaum sind wir endlich da ist die Sonne hinter den Berggipfeln auch schon verschwunden. So ein Schlingel diese Sonne – ein paar Minuten hätte sie schon noch warten können auf uns. Egal. Raus aus den Schi und hinein in die Hütte :).

Die Alm ist urig und ursprünglich. Da die meisten anderen zu dieser Zeit bereits wieder am Rückweg sind, haben wir freie Platzwahl und da fällt unsere Wahl gleich auf den Fensterplatz direkt beim warmen Kachelofen. Auf der Alm darf ein etwas deftigeres Hüttenessen auch einmal sein und ich entscheide mich für die Schwarzbrot-Graukäsesuppe. Sonja wählt etwas vernünftiger die Kaspressknödelsuppe :).

Satt und aufgewärmt machen wir uns eine Stunde später wieder auf den Rückweg – runter mit den Fellen – es wartet die Abfahrt über die eisige und unruhig zu fahrende Forststraße auf uns. Nicht unbedingt meine Lieblingsverhältnisse und während Sonja runterfährt als wären super Schneeverhältnisse brennen meine Oberschenkel schon nach wenigen Kehren, zudem war die Schwarzbrot-Graukäsesuppe wohl nicht die beste Wahl und ich bin dann echt froh den Parkplatz zu sehen :). „Pizzaschnitte“ geht ganz schön rein :).

Auch wenn wir die Sonne verpasst haben und es nicht unsere Lieblingsbedingungen waren, wir merken gleich nach der Tour wie sich eine Gelassenheit und innere Ruhe ausbreitet, wie wir Abstand gewinnen konnten zu den Themen die uns in letzter Zeit beschäftigt haben. Die Kraft der Natur :). Den Abend lassen wir im Explorer gemütlich ausklingen. Ein paar Runden Jolly (die ich natürlich wieder einmal weltmeisterlich verliere), ratschen und nebenbei gibt es dann doch noch eine Pizza Margherita 🍕. Irgendwann ist dann aber Schlafenszeit – morgen wartet ja schon die nächste Tour.

Anmerkung: Von der Brandstattalm könnte man weiter auf den Wintergipfel der Seblasspitze (2.360 m) tourln – eine feine mittelschwere Schitour mit Gipfelkreuzerlebnis. Ich denke die werden wir auch irgendwann ausprobieren, wenn die Schneelage gut passt 🙂

Bei guter Schneelage macht sicher auch das Rodeln von der Brandstattalm ins Tal riesengroßen Spaß. Rodelverleih bei der Brandstattalm!

Tag 3 – Sonntag, 14.12.2025

Nachdem die Tour für Sonntag schon geplant ist, genießenwir uns erstmal das Frühstück im Explorer. Dann heißt es auch schon „Nix wie los“. Wir fahren mit dem Auto nach Fulpmes, denn unser heutiges Ziel – die Galtalm (1.680 m) – liegt mitten im Schigebiet Schlick 2000.  Uiiiii, bereits die Parkplatzsuche bei der Kreuzjochbahn wird zum Abenteuer – die Idee den heutigen Tag auf der Sonnenseite des Stubaitals zu verbringen hatten wohl nicht nur wir.

Gefühlt habe ich schließlich den allerletzten Parkplatz bekommen – aber Hauptsache es kann jetzt los gehen. Mit der Kreuzjochbahn fahren wir hinauf bis zur Mittelstation Froneben (Tourengeherticket!) und von dort gehen wir den ausgeschilderten Tourenweg rechts der Piste 13 am Waldrand entlang nach oben. Nach dem ersten Teilstück geht es durch einen Tunnel unter der Piste durch und weiter auf einem gut erkennbaren Weg neben der Piste weiter. Der Himmel über uns ist fetzblau, es ist windstill und die Paragleiter tanzen über uns am Himmel. So eine lässige Stimmung und ganz unweigerlich haben wir da ein breites Grinsen im Gesicht :).

Heute wird’s bestimmt klappen mit dem Sonnensitzer ☀️. Die Strecke führt uns in ein Waldstück und da endet dann auch zumindest stellenweise der weiße glitzernde Bodenbelag und wir müssen unsere Schi ab und zu abschnallen und tragen.  Na ja, dann ist es heute eben eine Hike und Tourenschitour :). In mehreren Kurven schlängelt sich der Weg hinauf und man denkt gar nicht daran mitten in einem Schigebiet zu sein. Gegenüber öffnen sich immer wieder Ausblicke auf der Bergwelt. Während wir in der Sonne mit geschulterten Tourenschi den Waldweg hinaufwandern sehen wir immer wieder Paragleiter die kunstvoll ihre Schleifen drehen und talwärts wirbeln. Die letzten Meter taucht man dann wieder ein in die Welt der Schifahrer – neben der Piste führt der weitere Verlauf der Tour direkt zur Galtalm auf 1.680 m. Wow, was für ein schöner Platz! Wir haben Glück und erwischen einen der begehrten Sonnenplätze auf der großen Terrasse. Besser geht’s nicht. 

Ich kann dem Apfelstrudel mit Vanilleeis nicht widerstehen und ich muss sagen zum Espresso war das eine richtig gute Wahl. Sonja bleibt standhaft bei einem rosa Schiwasser, aber ich glaube ja, dass sie das wiedermal nach der Farbe gewählt hat und weil es in der Sonne richtig rosa geglitzert hat :). Weils heroben so schön ist, beschließen wir den Ziehweg, der hinter der Hütte wegführt noch ein Stück entlang zu tourln. Wir werden für diese Entscheidung echt belohnt und tauchen ein in ein Winterwonderland. Irgendwo hier verstecken sich mit Sicherheit auch Nia und Juna und wenn ich eine Schneeflocke wäre, dann würde ich mich auch hier heroben verstecken :). Unglaubliche Ruhe inmitten einer unglaublichen Natur mit richtig viel Glitzer. Wir hätten vermutlich ewig diesen Weg entlang gehen und den Zauber hinter jeder Wegbiegung neu entdecken können, aber irgendwann stand dann die Sonne schon wirklich tief und wir hatten auch Hunger. Zeit zum Umdrehen – mit ein bisschen Glück schaffen wir es noch bis zur Galtalm bevor diese schließt – weil das Essen dort hat megagut ausgeschaut :). Es ist sich dann wirklich gut ausgegangen – bei der Galtalm war nix mehr los und wir fanden in der Gaststube schnell einen Platz. Die Käsespätzle mit grünem Salat und die Kaspressknödel auf Blattsalat schmeckten ausgezeichnet und der Service war top! Wir kommen gerne wieder :).

Beim Rausgehen waren dann unsere Schi schon die letzten die am Zaun angelehnt waren – wir haben den Tag wohl wieder bis zur letzten Sekunde gut genutzt :). Über die Piste 13 ging es für uns gemütlich bis ins Tal, auf dem Weg zurück nach Neustift suchten wir uns noch ein Café. Ein cooler Tag. Wir haben uns mit vielen tollen Eindrücken jede für sich ein bisschen zurückgezogen – müde und happy. Für mich ging es noch in die Sauna und ins Dampfbad. Geschlafen habe ich jedenfalls wie ein Murmeltier :).

Anmerkung: Die Tour ist eine absolute Genießertour und lawinensicher, wir würden sie jederzeit wieder gehen 🙂

Tag 4 – Montag, 15.12.2025

Für heute ist fetzblauer Himmel und Sonne pur angesagt – den Tag wollen zum Schifahren am Gletscher nutzen 🎿🚠. Nach dem Frühstück geht es so wie jeden Tag auch bald los. Wir sind zeitig dran und der Parkplatz an diesem Tag noch nicht allzu voll. Mit der Gondel geht es hinauf und wenige Minuten später stehen wir ganz oben – auf 3.210 m. Umringt von unzähligen schneebedeckten Guardians – den stillen Wächter des Seins. Die Sonne scheint aber es ist eisig kalt und der Wind wirbelt den Schnee von den Bergspitzen, ein besonderes Schauspiel – wie tanzende Teppiche aus hochgewirbelten Schneeflocken oder rauchende Bergspitzen. Ganz egal wie sich das Wetter hier heroben auch zeigt, wir spüren Geborgenheit und Beständigkeit.

Ein gutes Gefühl. Und für uns liegt in jedem Wetter ein Zauber. Warm eingepackt geht’s für uns dann los – eine bisschen über die Pisten twisten und Spaß haben. Hmmm … weils wirklich eisig kalt ist suchen wir uns die Pisten, die in der Sonne liegen – aber irgendwann wird es uns dann doch zu kalt und ungemütlich und wir beschließen ins Tal abzufahren und den Schitag bei einem Essen in Neustift ausklingen zu lassen. Gegen 14:00 Uhr machen wir uns auf den Weg hinunter – über die Schiroute 34 geht es easy zu fahren und wir kommen happy aber ein bisschen durchgefroren beim Parkplatz an. Ein cooler Schitag war es trotzdem – es ist immer etwas Besonderes ganz oben zu stehen und diesen unglaublichen Ausblick zu genießen. In Neustift lassen wir uns beim Dorfwirt Lachs mit Bandnudeln und Risotto mit Gemüse und Pilzen schmecken bevor es zurück ins Explorer geht.

Am Abend sitzen wir dann noch zusammen und reflektieren über dies und das, spielen Karten, schreiben am Blog, besprechen die nächsten Podcastfolgen – einfach gemütlich, lustig und unaufgeregt.

Tag 5 – Dienstag, 16.12.2025 – Heimwärts geht’s 

Zeit nach Hause zu fahren. Nach dem Frühstück geht es ans Zusammenpacken – unser ganzes Zeug muss ja irgendwie wieder ins Auto. Den Vormittag verbringen wir dann noch in Innsbruck – einmal noch durch die weihnachtlich geschmückte Altstadt und ein bisschen Christkindlmarktflair schnuppern :). Bevor wir uns dann für dieses Mal endgültig auf den Heimweg machen, gibt’s noch ein sehr leckeres Mittagessen in einem der coolen Markthallenlokale. Immer einen Besuch wert :).

Irgendwann am Nachmittag geht es dann aber wirklich in Richtung nach Hause – mit vielen unglaublich schönen Erinnerungen und Momenten die bleiben.

Fazit: Es waren wieder superschöne Tage im Stubaital und wir haben uns richtig wohlgefühlt. Ich denke wir kommen wieder 🙂

Ramona und Sonja

Wir freuen uns über eine Spende für den weiteren Aufbau unseres gemeinnützigen Vereins Sofias home, auch über ein Sponsoring – was sind schon mal 5 Euro Spende für Sofias home. Leben eine Reise 😉

DANKE!

Verein Sofias home
RAIKA – IBAN: AT67 3288 0000 0060 4801

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