Freundschaft – die Begegnung

Freundschaft ist ein Begriff, der für ein förderliches, erweiterndes Miteinander steht und wie Worte, sind auch Beziehungsformen wie die „Freundschaft“ persönlich definiert.

Zumeist übernehmen wir „wie eine Freundschaft zu sein hat“ – ohne zu prüfen, ob dies auch gut zu uns passt.

Damit verbunden sind Erwartungshaltungen, Ideen, Bilder, Erinnerungen und Konditionierung.

Für Ramona und mich bedeutet sie:

Freunde sind Menschen, die wir gut spüren können, die uns sympathisch sind und ein Gefühl von Vertrauen, Wärme und MiteinanderSein entsteht. Menschen die unsere Herzen berühren und die in der Lage sind im Augenblick zu spüren was uns bewegt.

Freundschaft ist für uns ein freundlicher, heller Raum der Begegnung.

Sonja: Früher hatte ich eine klare Vorstellung von Freundschaft: Freunde sind immer füreinander da. Freunde sind stets loyal. Freunde zeigen sich solidarisch. So steht es in unseren Stammbüchern, die wir als Kinder unseren Freunden für eine persönliche Widmung gaben.

Wie zum Beispiel „Es heißt Freundschaft, weil man mit Freunden alles schafft.“ – und da sind sie die Erwartungen und Bedingungen.

Heute spüren wir das bereichernde MiteinanderSein im Augenblick und das ist für uns das schönste Geschenk. Freundschaft, für uns eine wahre Begegnung und diese passiert im Augenblick. im MiteinanderSEIN.

Uns gefällt die Definition der „wahre Begegnungen“ – dieses Gefühl, wenn wir spüren, dass Menschen Interesse zeigen für da was uns bewegt, wenn ein heller Raum im Miteinander entsteht und SICH das Ich-Flämmchen reduziert.

Wir sind der Ansicht, jeder soll für sich definieren dürfen was Freunde sind und es ist auch eine Frage der Entwicklung, des Verständnisses.

Sonja: Ich versuche keine Erwartungen mehr an Freunde zu haben, denn ich weiß, dass diese oftmals zu Enttäuschungen führen. Einander frei reisen lassen, die eigenen Pfade finden, auch, wenn dies bedeutet mal getrennte Wege zu gehen, sind für mich wichtige Aspekte, denn Verbundenheit ist und Liebe lässt frei.

Ich möchte in den Beiträgen auch Zitate unser ZuhörerInnen einbauen, da ich diese Sichtweisen für sehr förderlich halte.

So haben Christoph und Paul uns auf Podigee geschrieben (Folge 1/Kommentar 252):

Manchmal braucht man Zeit um zu erkennen was es mit Beziehungsqualität auf sich hat. Sich mit Freunden durchs Leben treiben zu lassen ist Freiheit und Verbundenheit.“

Und uns gefällt dies: Wahre Begegnungen bedeuten sich frei & doch verbunden zu fühlen.

Katharina aus Bregenz hat uns geschrieben, dass sie das Wort „freilassen“ nicht verwenden, ein trennendes Wort, da es ein „anhaften“ voraussetzt. „Freundschaft ist ein erwartungsfreies Begegnen mit viel Verständnis und Begleitung – im FreiSein miteinander auf Wanderung sein

Es ist schön, wenn ihr mit uns reist, wir reflektieren und beobachten was ist, etwas abseits von richtig und falsch – es darf sein wie es sich darstellt auf der jeweiligen Ebene des Verständnisses.

Fortsetzung folgt…..

in lieber Verbundenheit,

Sonja & Ramona

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